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Nach 17 Stunden hieß es für die Teilnehmer des 24 Stunden Biken für den Klimaschutz in Kaindorf absteigen. Sintflutartige Regenfälle zwangen das Organisationsteam der Ökoregion Kaindorf zum Abbruch, doch zuvor zeigte sich das perfekt organisierte Rennen von seiner schönsten Seite.

Punkt 18:00 war es so weit: 900 Teilnehmer, die in den unterschiedlichsten Gruppen starteten, begaben sich auf den 17,5 km langen Rundkurs.

Hunderte begeisterter Zuschauer entlang der Strecke feuerten die Athleten bis tief in die Nacht an. In Hartl wurde für das Radrennen ein kleines Volksfest organisiert, doch das ganze anfeuern half leider nicht um das Unwetter am Sonntag aufzuhalten. Gegen 10 Uhr Vormittags färbte sich der Himmel tiefschwarz und der Wind wurde immer stärker. Die Regenfälle verwandelten den Rundkurs in eine Wasserrutsche und manche Streckenabschnitte standen im knöchelhohen Wasser, was ein fortsetzen des Rennens unmöglich machte.

Trotz Abbruchs wurde das Rennen gewertet. Bei den Herren gewann der sympathische 34 jährige Eduard Fuchs vom Team Langmann & Partner. „Edi“, der Berufsunteroffizier, radelte in 17 Stunden unglaubliche 542 km. Eduard Fuchs fuhr die ersten Stunden in einem Viererteam mit, woraufhin er sich danach ausgeruhterweise selbstständig machen konnte. Bei den Teilnehmerinnen gewann Martina Bauer die Einzelwertung. Joachim Ninaus, der Geschäftsführer der ÖKO Region Kaindorf, freute sich über das gewaltige Teilnehmerfeld, das aus vielen Hobbyfahrern bestand und bekräftigte bei seiner Abschlussrede, dass der Reinerlös dieser Veranstaltung zu 100 Prozent für Klimaschutzmaßnahmen verwendet wird. Wir vom Rad Challenge Team halten das 24h Biken für den Klimaschutz für eine tolle Veranstaltung und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Hier finden sie den Link zu allen Ergebnislisten:

 

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